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Differenzsteuer-Rechner für Sammelkarten

Wie viel Umsatzsteuer fällt bei der Differenzbesteuerung nach § 25a an, was bleibt nach Gebühren übrig – und wie viel darfst du beim Ankauf höchstens zahlen? Rechnet sofort im Browser, nichts wird gespeichert oder übertragen.

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Vereinfachte Rechnung für eine einzelne Karte (Einzeldifferenz), Beträge gerundet. Gewinn = vor Einkommensteuer. Keine Steuerberatung.

So rechnet der Rechner

  1. Differenz = Verkaufspreis − Einkaufspreis (nicht negativ – bei Verlust ist die Bemessungsgrundlage 0 €).
  2. Umsatzsteuer = Differenz × Satz ÷ (100 + Satz), bei 19 % also Differenz × 19 ÷ 119. Die Steuer steckt in der Differenz, sie kommt nicht obendrauf.
  3. Gewinn = Verkaufspreis − Einkaufspreis − Umsatzsteuer − Gebühren − Versand.
  4. Zum Vergleich die Regelbesteuerung: Umsatzsteuer auf den vollen Verkaufspreis, ohne Vorsteuer aus dem Privatankauf.

Für den maximalen Ankaufspreis läuft die Rechnung rückwärts: Aus erwartetem Verkaufspreis, Gebühren und Wunschgewinn ergibt sich der Einkaufspreis, bei dem genau dieser Gewinn übrig bleibt – inklusive der Differenzsteuer, die bei einem niedrigeren Einkauf entsprechend höher ausfällt.

Warum Gebühren die Steuer nicht senkenDie Bemessungsgrundlage der Differenzbesteuerung ist allein der Unterschied zwischen Verkaufs- und Einkaufspreis. Marktplatzgebühren, Versand, Sleeves oder Grading-Kosten mindern sie nicht. Sie sind aber Betriebsausgaben und senken den Gewinn für die Einkommensteuer.

Mehr zu Voraussetzungen, Konvoluten und Sonderfällen steht im Ratgeber Differenzbesteuerung; wie viele günstige Karten gemeinsam abgerechnet werden, zeigt die Gesamtdifferenz.

Für jede Karte automatischTCG Ultimate kennt den Einkaufspreis jeder Karte aus dem Ankaufsbeleg und rechnet bei jedem Verkauf – an der Kasse, auf der Messe oder über Cardmarket und eBay – die Differenzsteuer und die Marge selbst. Demo anfragen

Häufige Fragen

Wie berechnet man die Differenzsteuer?
Differenz = Verkaufspreis minus Einkaufspreis. Die Umsatzsteuer ist in dieser Differenz enthalten und wird herausgerechnet: bei 19 % Differenz × 19 ÷ 119. Beispiel: Einkauf 30 €, Verkauf 50 €, Differenz 20 €, Umsatzsteuer 3,19 €.
Was passiert, wenn der Verkaufspreis unter dem Einkaufspreis liegt?
Bei der Einzeldifferenz ist die Bemessungsgrundlage dann 0 Euro – es fällt keine Umsatzsteuer an, der Verlust mindert aber auch nicht die Steuer auf andere Karten. Bei der Gesamtdifferenz wird er mit Gewinnen anderer Karten desselben Jahres verrechnet.
Zählen Marktplatzgebühren und Versand zum Einkaufspreis?
Nein. Für die Differenzbesteuerung zählt nur der Einkaufspreis. Gebühren, Versand und Verpackung mindern nicht die Umsatzsteuer, sind aber Betriebsausgaben und senken den Gewinn für die Einkommensteuer. Der Rechner zieht sie deshalb nur beim Gewinn ab.

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