Was eine Software für Kartenhändler können muss
- Einkaufspreis je Karte: Ohne ihn keine Marge je Verkauf und keine Differenzbesteuerung. Auch bei Sammlungen zum Gesamtpreis – dann nach Marktwert aufgeteilt.
- Ankaufsbelege für Privatankäufe: fortlaufend nummeriert, mit Verkäuferdaten, Ausweisprüfung und Unterschrift – der Nachweis für Finanzamt und Herkunft (siehe Ankauf von Privat).
- Karten-Stammdaten: Spiel, Set, Kartennummer, Sprache, Zustand, Grading mit Zertifikatsnummer, Lagerplatz, Fotos.
- Ein Bestand für alle Kanäle: Laden, Messe, Cardmarket und eBay – eine Karte darf nicht zweimal verkauft werden.
- Kasse und Kassenbuch: Barverkäufe und Barankäufe, Tagesabschluss, getrennte Kassen für Laden und Messe.
- Umsatzsteuer richtig: § 25a je Karte oder als Gesamtdifferenz, regelbesteuerte Neuware getrennt, Pflichthinweis auf der Rechnung.
- GoBD-tauglich: Korrekturen statt Überschreiben, Änderungsprotokoll, gesperrte abgeschlossene Monate, Export für den Steuerberater.
Excel, allgemeine Programme oder TCG-Warenwirtschaft?
Viele Händler starten mit einer Tabelle und einem allgemeinen Buchhaltungs- oder Kassenprogramm. Das funktioniert – bis der Bestand wächst. Der Unterschied liegt vor allem darin, wofür die Werkzeuge gebaut sind:
| Excel-Liste | Allgemeine Buchhaltung / Kasse | TCG Ultimate | |
|---|---|---|---|
| Einkaufspreis je Karte | von Hand gepflegt | meist nur je Artikel, nicht je Einzelstück | je Karte und Charge, aus dem Ankaufsbeleg |
| § 25a-Differenzsteuer | eigene Formeln | oft nur als Steuersatz, Marge je Stück fehlt | automatisch je Verkauf, Einzel- oder Gesamtdifferenz |
| Ankaufsbeleg mit Unterschrift | separates Formular | selten vorgesehen | am Tablet, PDF mit fortlaufender Nummer |
| Sammlung aufteilen | von Hand | nicht vorgesehen | per Klick nach Marktwert |
| Kartendaten (Set, Nr., Zustand, Grading) | freie Spalten | Freitext | eigene Felder, Foto-Erkennung |
| Cardmarket / eBay | Export von Hand | meist nicht | Export und Abgleich verkaufter Karten |
| Messe ohne Netz | – | je nach Anbieter | Offline-Modus mit späterer Übertragung |
| Änderungsprotokoll (GoBD) | nein | ja | ja, Korrekturen statt Überschreiben |
So läuft der Alltag mit TCG Ultimate
- Ankaufen: Karten per Foto erkennen oder scannen, Preis je Karte oder Sammlungspreis nach Marktwert aufteilen, Ausweis auslesen, unterschreiben – der Beleg entsteht als PDF, jede Karte steht mit Einkaufspreis im Bestand. Kunden können über ein Ankaufsformular auf deiner Website auch selbst anfragen.
- Pflegen: Etiketten mit Barcode drucken, Lagerplatz vergeben, Marktpreise für Pokémon-Karten automatisch holen, Preise prüfen. Bestehende Listen übernimmt der Import-Assistent.
- Verkaufen: an der Ladenkasse, im Messe-Modus auf dem Handy (auch offline), über Cardmarket und eBay. Trade-in direkt an der Kasse. Vorder- und Rückseite werden automatisch zu einem Bild für Cardmarket zusammengesetzt.
- Abschließen: Tagesabschluss mit Z-Bericht, Monatsabschluss mit § 25a-Journal, Ankaufsbuch und Kassenbuch, DATEV-Export – der Steuerberater hat einen eigenen Lesezugang.
Für wen TCG Ultimate passt
- Ladengeschäfte mit Ankauf am Tresen, Trade-in und Barverkauf.
- Messe- und Börsenhändler, die unterwegs verkaufen und ankaufen.
- Online-Händler auf Cardmarket und eBay mit großem Einzelkartenbestand.
- Gründer, die vom ersten Tag an sauber dokumentieren wollen – siehe Kartenhandel als Gewerbe.
Für alle Trading Card Games: Pokémon, Magic: The Gathering, Yu-Gi-Oh!, One Piece, Lorcana und weitere – inklusive Slabs, Sealed und Zubehör. Im Browser auf PC, Tablet und Handy, Server in Frankfurt.
Häufige Fragen
Welche Software brauche ich als Pokémon-Kartenhändler?
Reicht Excel für den Kartenhandel?
Kann ich meinen bestehenden Bestand übernehmen?
Ist die Kasse von TCG Ultimate TSE-zertifiziert?
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