Karten per Foto erkennen
Foto mit dem Handy oder Tablet machen – Vorder- und Rückseite, einzeln oder mehrere Karten. Die KI liest in wenigen Sekunden ab, was sonst von Hand getippt wird:
- Name, Set, Set-Kürzel und Kartennummer – auch bei Promos und Sondersets.
- Spiel und Sprache – Pokémon, Magic, Yu-Gi-Oh!, One Piece, Lorcana und weitere; deutsche, englische oder japanische Karte.
- Slabs: Grading-Firma (PSA, Beckett, CGC …), Note und Zertifikatsnummer vom Label.
- Hinweise zum Zustand, wenn auf dem Foto etwas auffällt – die Einstufung nach Mint bis Poor triffst du.
- Marktwert und Cardmarket-Zuordnung: Die erkannte Karte wird mit dem Cardmarket-Katalog abgeglichen; bei mehreren möglichen Treffern schaut die KI noch einmal aufs Bild und wählt aus.
Zu jeder Erkennung zeigt TCG Ultimate an, wie sicher sich die KI ist. Korrigierst du eine Karte, merkt sich das System die Korrektur.
Zustand per Foto einschätzen
Near Mint oder doch nur Excellent? Fotografiere Vorder- und Rückseite, und die KI prüft die Karte nach der Cardmarket-Skala:
- Ecken, Kanten, Oberfläche und Biegung – jeweils mit Einstufung und Ort des Mangels, z. B. „Whitening Rückseite oben rechts“.
- Zentrierung als Randverhältnis, etwa 55/45.
- Vorschlag mit Begründung: die Stufe (NM, EX, GD …), bei Unsicherheit auch die bessere Alternative – und wie sicher sich die KI ist.
- Foto-Hinweise, wenn etwas fehlt: „Rückseite fehlt“, „Spiegelung auf der Folie“.
Die KI bewertet bewusst streng: Die schwächste Stelle bestimmt die Stufe, Mint vergibt sie nie – das lässt sich auf Fotos nicht belegen. Die Mängel landen auf Wunsch in der internen Notiz der Karte. So werden Ankaufsangebote fairer und Reklamationen seltener. Mehr zu den Stufen im Ratgeber Kartenzustand.
Ankauf in einem Satz vorbereiten
Am Tresen oder auf der Messe muss es schnell gehen. Statt jede Karte einzeln anzulegen, schreibst du einen Satz wie „12 Karten für 150 € bar“ und machst Fotos. Die KI erstellt daraus einen fertigen Entwurf für den Ankaufsbeleg:
- alle erkannten Karten als eigene Positionen mit Set, Nummer und Sprache,
- der Gesamtpreis nach Marktwert auf die Karten verteilt – so hat jede Karte ihren Einkaufspreis für die Differenzbesteuerung,
- die Ausweisdaten des Verkäufers per Foto ausgelesen – das Ausweisbild selbst wird nicht gespeichert.
Du prüfst den Entwurf, beide unterschreiben am Tablet, fertig. Auch ein Cardmarket-Link reicht, um eine Karte zu übernehmen.
Ankaufsanfragen bewerten
Anfragen über dein Buylist-Formular oder per Mail („Was gebt ihr für meine Sammlung?“) prüft die KI automatisch im Hintergrund:
- Sie erkennt die Karten aus Text und Fotos und ermittelt den Marktwert.
- Sie rechnet ein Angebot nach deiner Ankaufsquote – und lernt aus deinen echten Ankäufen: Sobald genug Erfahrungswerte vorliegen, ersetzt deine tatsächliche Quote je Spiel und Preisklasse die Standardwerte. Eigene Verkäufe derselben Karte fließen als zweite Preisquelle ein.
- Sie schreibt einen Antwortentwurf mit dem Angebot – oder eine freundliche Absage, wenn du z. B. keine Bulk-Commons ankaufst.
Wenn der Kunde zusagt, wird aus der Anfrage per Klick ein Ankauf. Mehr zum Vorgehen im Ratgeber Sammlung ankaufen.
Mails einordnen und beantworten
Nachrichten im Posteingang ordnet die KI ein: Art (Anfrage, Bestellung, Reklamation …), Priorität und eine kurze Zusammenfassung. Nennt der Kunde eine Bestell- oder Ankaufsnummer, verknüpft sie die Nachricht mit dem Vorgang. Antworten entwirft sie aus ein paar Stichworten – mit einem Hinweis wie „10 % Rabatt anbieten“ oder „freundlich absagen“ in deinem Ton. Zu jedem Kontakt fasst sie auf Wunsch zusammen, was ihr wissen solltet: bisherige Käufe, Ankäufe und Besonderheiten.
Belege, Aufgaben und Assistent
- Belege auslesen: Rechnung als PDF oder Foto hochladen – die KI liest Aussteller, Rechnungsnummer, Datum und Beträge aus und erkennt mögliche Doppel.
- Aufgaben aus Text: Notizen wie „Freitag Slabs zu PSA schicken, Montag Messe-Packliste“ werden zu Aufgaben mit Fälligkeit.
- Tages-Briefing: Was heute ansteht – aus Posteingang, Aufgaben, Terminen und offenen Punkten.
- Assistent: Fragen an die eigenen Daten, z. B. „Welche Karten liegen länger als 90 Tage?“ oder „Umsatz und Differenzsteuer im August“. Der Assistent nutzt dieselben Funktionen wie die Oberfläche; jede Änderung, die er vornimmt, steht im Änderungsprotokoll.
Bestand per Foto erfassen
Du steigst mit einem vorhandenen Bestand ein, aber es gibt keine Liste? Fotografiere Binderseiten oder ausgelegte Karten – bis zu 12 Fotos auf einmal. Die KI erkennt jede Karte mit Name, Set, Nummer, Sprache und – wenn sichtbar – Zustand, ergänzt Marktwert und Cardmarket-Zuordnung und fasst doppelte Karten zusammen. Einen Gesamt-Einkaufspreis verteilt TCG Ultimate nach Marktwert auf die Karten. Danach prüfst du die Liste wie bei einem Excel-Import: Dubletten werden erkannt, nichts wird angelegt, bevor du bestätigst – und der ganze Import lässt sich zurücknehmen.
Preise prüfen und Ladenhüter finden
Die Preisprüfung zeigt Karten ohne Verkaufspreis, mit Preis unter Einkauf, mit deutlicher Abweichung vom Marktwert – und Ladenhüter, die seit 90, 180 oder 365 Tagen liegen, mit gestaffeltem Preisvorschlag. Für ausgewählte Karten wertet die KI auf Knopfdruck alles zusammen aus: Marktwert, günstigstes Angebot aus Deutschland und Zahl der Konkurrenzangebote, Median der letzten Verkäufe, Liegedauer und deine eigenen Verkäufe der Karte. Sie schlägt je Karte einen Preis vor und sagt in einem Satz, warum. Nie unter Einkaufspreis plus 5 % – und übernommen wird erst, wenn du klickst.
Verkaufstexte per Klick
Für eBay und deinen Shop schreibt die KI kurze, sachliche Beschreibungen – für eine einzelne Karte oder für alle Karten einer Suche bzw. eines Filters auf einmal, zum Beispiel alle Slabs ohne Text. Ohne erfundene Seltenheiten oder Superlative, mit Zustand in Worten und dem Hinweis auf sicheren Versand. Den eBay-Titel bildet TCG Ultimate weiterhin automatisch aus den Kartendaten, passend auf 80 Zeichen.
Du behältst die Kontrolle
Die KI macht Vorschläge, entscheiden tust du. Nichts landet ungeprüft im Bestand, auf einem Beleg oder in einer Mail an den Kunden. Das ist wichtig, weil auch eine gute KI sich bei unscharfen Fotos, seltenen Varianten oder Fälschungen irren kann – und weil Ankaufsbelege und Journal für die GoBD nachvollziehbar bleiben müssen.
Datenschutz
- Übermittelt wird nur, was die jeweilige Funktion braucht – etwa das Kartenfoto oder der Text einer Anfrage, nie dein gesamter Datenbestand.
- Die KI-Verarbeitung erfolgt über Anthropic als Auftragsverarbeiter (im Auftragsverarbeitungsvertrag aufgeführt). Die Inhalte werden nicht zum Training von KI-Modellen verwendet.
- Ausweisfotos werden nur ausgelesen, nicht gespeichert; die Ausweisnummer wird verschlüsselt abgelegt.
- Protokolliert wird nur der Verbrauch (Zweck, Umfang, Zeitpunkt), nicht der Inhalt.
- Die KI lässt sich in den Einstellungen mit einem Haken komplett abschalten – dann verlässt nichts mehr das System.
In jedem Paket enthalten
Viele Programme verkaufen KI als Zusatzmodul. Bei TCG Ultimate gehört sie dazu – ab dem ersten Tag der Testphase. Damit das für alle schnell bleibt, gilt eine großzügige Obergrenze an KI-Auswertungen je 24 Stunden:
| Paket | Preis netto/Monat | KI-Auswertungen je 24 Stunden |
|---|---|---|
| Testphase (7 Tage) | kostenlos | 60 |
| Starter | 49 € | 60 |
| Professional | 99 € | 200 |
| Business | 199 € | 600 |
Häufige Fragen
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